CHEFDENKER, CAPTAIN SANCHEZ und MOMS DAY - 01.04.06 Horb-Mühringen, Cafe AmErika

So. Die nächsten Konzertberichte schreibt wer anders! Fast hundert Mal die gleiche Scheiße von wegen wir sind ja soo lustig und lange Fahrt und die neue PARASITEN ist super muss auch verdammt noch mal reichen!

Chefdenker Live 2006Also wenn wer einen Konzertbericht aus seiner Sicht schreiben will – her damit!

Aber noch bin ich am Hörnchen. Also: Ewige Scheißfahrt da runter und wer steht da? Rakelputz. Tach. Das Konzerträumchen ist winzig, die Kneipe da drüber schon gemütlicher und größer, der Eintritt mit 9 Euro für drei Bands recht happig, aber ist da wohl normal. Jedenfalls kriegen wir da das feinste Fressen was man sich vorstellen kann, und der Schlagzeuger der Vorband meint allen Ernstes zum Thomas dass es ihm eine Ehre sei vor uns zu spielen!

Geht’s noch? Dafür hättest du dir sofort ne Tracht Prügel verdient! Also ehrlich, Alter! Ne Ehre vor uns Deppen zu spielen… Hab ich auch noch nicht gehört.

Chefdenker Live 2006Jedenfalls brüllen während deren Konzert andauernd Leute was von ausziehen, und der Sänger meint nur ganz lässig zurück das sich gleich bei CHEFDENKER ausgezogen wird. Aha. Der Ruf von Thomas´ Pillemann eilt ihm schon voraus, interessant…

Joh, dann CHEFDENKER – Energie! Das Räumchen platzt aus allen Nähten, die Leute gehen ab wie Schmitz´ Katze und der total besoffene Rakelputz legt sich alle drei Sekunden auf die Fresse, das der überhaupt überlebt ist ein kleines Wunder! Jedenfalls werden Crowdsurfer die paar Meterchen vom Bühnenrand quer durch den Raum bis zur Wand und zurück getragen und geschmissen, alle sind super Textsicher und brüllen mit und bei so einem kleinen Räumchen kann keiner einfach so rumstehen, das ist der Vorteil! Jedenfalls Riesenspaß!

Ein kleines Mädchen darf sich dann auf die Bühne stellen und alle singen Happy Birthday, und, wer hätte das gedacht, da kullern sogar ein paar Freudentränchen, ach Gottchen wie niedlich!

Chefdenker Live 2006Super Party, saugeiles Konzert, Ende.

Danach wird oben noch weiter gesoffen bis zum abwinken bevor wir in eine unglaublich gemütliche Pension fahren, wo uns morgens eine urig alte Oma ein Frühstücksbuffet sondergleichen hinstellt, und erzählt das sie ihren achtzigsten Geburtstag tatsächlich acht Tage lang gefeiert hat, und sie fügt beiläufig hinzu: „Danach war ich aber auch fertig.“

Nicht schlecht!

Jedenfalls alles 1A! Danke an den Veranstalter, gerne sofort wieder! Prost! KOLLEGE 04/06