CHEFDENKER UND SUPERNICHTS - 16.12.05 Braunschweig, Nexus

Oh, guck mal, die haben hier in Braunschweig echt das Nexus fertig gestellt. Schade, das letzte Mal konnten wir hier so schön auf einer Baustelle spielen.

Die Gastgeber haben sich alle einen amtlichen Schnubbi stehen lassen, und tragen heute alle so Asi-Schnellfickerhosen und Sherrif-Sterne, mit der Begründung sie wüssten wie man CHEFDENKER anständig empfängt. Also DAS nenn ich mal Einsatz, volle Punktzahl!

Die alten Recken von SUPERNICHTS dürfen heute gnädigerweise mal den Headliner machen, also fangen wir an, und so beim rumspielen herrscht vor der Bühne eher so Schunkelstimmung, da hat man aber echt schon mehr den Bär fliegen sehen. Wahrscheinlich ist es noch zu früh und keiner anständig besoffen. Naja, spielen macht so wie jedes Mal riesig Spaß, das Publikum fühlt sich wohl auch unterhalten, aber was wirklich Erwähnenswertes passiert nicht, schade. Wir reißen wie gewohnt anständig vom Leder, aber bis auf ein paar Pogofreunde der ersten Reihen gucken alle lieber entspannt zu. Is ja auch nun mal vollkommen OK.

Spaß zu Ende, SUPERNICHTS fangen an und abgesehen von der grandiosen Radkappe, die der Achim statt einem Becken auf dem Ständer hat (!), die natürlich unglaublich gut klingt (pock), spucken die Jungs sich die ganze Zeit gegenseitig an, ausgezeichnet! Das ist doch mal Punkrock der alten Schule. Vor allem Achim findet riesigen Gefallen daran seinen Jungs permanent in den Nacken zu rotzen, lecker.

Natürlich prügeln die sich lustig durch ihr Set an heimlichen Hits (die scheiß Katze ist so süß!), und da geht dann auch schon mehr im Publikum was ausflippen angeht. Pogokultur.

Macht Spaß zuzugucken und zuzuhören, und das war es dann auch schon, ab zum Herbergspapi in die Wohnung, saufen, und von da aus noch eine Runde quer durch Braunschweich, witziges Kaff mit komischen Bars und Abzappelbuden, und das war es. Gerne noch mal! Jetzt ab nach Leipzig, abends in der Moritzbastei wieder mit SUPERNICHTS spielen, und morgens ein kleines, kurzes Unplugged-Konzert für Roter Stern Leipzig in einer kleinen Bar! Prost. KOLLEGE 12/05