Cheffreizeit: Kegelturnier
Der Kruses Mathias, der wo mit der Kaßeckers Anja rummacht, der hätt zum Kegeln jeladen. Nä, wattn Spass! Nä, watt ham wa jelacht! Direkt da beim Chlodwigplatz um die Ecke waren wir. War zwar keiner außer uns, aber dafür war die Serviermaus auch mit den Getränken schneller.
Kegeln beginnt man als Profi mit Zielwasser, je mehr desto gut. Musik gibt es keine, weil die Kegelvereine sich beschwert haben, das sie sich nicht vernünftig unterhalten können, dafür gibt es aber ein kleines, süßes Glöckchen, das an einer Schnur hängt, die quer über den Anfang der Kegelbahn gespannt ist. Wenn man die Kugel jetzt wirft, und dabei dummerweise das Glöckchen zum bimmeln bringt, kostet das eine Runde. Ob die Kugel hinten ankommt oder nicht ist doch
nicht so wichtig. Hauptsache man geht nicht als armer Mann nach Hause.
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